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Xtra |
Bobbys Glück mit Mako-Satin |
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Bobby war glücklich. Gerade hatte er nicht nur ein wichtiges Autorennen gewonnen, sondern auch seinen Partner Rick geheiratet. Undercover natürlich, im schwulenfeindlichen, von verklemmten CSU-Katholiken regierten Bayern hört die Demokratie ja leider immer noch bei der sexuellen Orientierung auf. „Wobei das ja nur Selbsthass ist“, sagte Rick. Bobby runzelte die Stirn. „Selbsthass?“ „Klar. Schau Dir die CSU doch an. Alles verkappte Schwule. Also ich erkenne andere Schwule, wenn ich sie sehe, und die sind eindeutig alle schwul. Die ganze Katholikenbande, alle schwul.“ Bobby grinste. „Aber keiner ist so schwul wie Du.“ „Das hoff ich doch“, sagte Rick. Sie hörten hinter sich ein Räuspern. Sie standen an der Rezeption des Hotels, mitten in München. Offenbar hatte man sie belauscht. „Bei uns herrscht grenzenlose Demokratie“, sagte der Portier grinsend und reichte ihnen den Zimmerschlüssel. Rick und Bobby, noch in voller Rennfahrermontur, stiegen in den Aufzug, fuhren in den siebten Stock und betraten ihre Suite. „Schau mal“, rief Bobby. „Satin-Bettwäsche! Der Wahnsinn!“ Rick warf sich rücklings aufs Bett. „Es gibt nichts Gemütlicheres!“ Bobby fuhr mit der Handfläche über den Kissenbezug. „Ja. Echtes Mako-Satin. Das nenn ich mal Luxus. Hätt ich den Bayern gar nicht zugetraut.“ „Ach“, sagte Rick, „die Bayern an sich habens schon drauf, die wissen auch, was gute Bettwäsche ist. Ist ja nicht alles CSU hier, sonst würden wir jetzt auf Strohballen nächtigen.“ Bobby lachte und packte den Laptop aus. „Wart mal, ich geh mal eben ins Internet unter: www.premium-bettwaesche.de/ und bestelle uns diese Bettwäsche für zu Hause.“ |
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